
Eins vorab: Sämtlicher Code der Seiten von rochelleswanson.de und rochelleswanson.net wurde "from scratch", also ohne die Zuhilfenahme von WYSIWYG-Editoren, von Hand mittels zwei Texteditoren erstellt. Ich bevorzuge diese Methode, da WYSIWYG-Editoren unsauberen Code und teilweise sogar ungültiges Markup generieren. Ich lege jedoch viel Wert darauf, dass Websites einerseits interoperabel und andererseits gut zu erweitern sind.
Im Hinblick auf den der Erstellung zugrundeliegenden Standard gab es für mich drei mögliche Wege: HTML 4.01 Transitional, HTML 4.01 Strict oder XHTML 1 Strict. Transitional wollte ich für dieses neue Projekt nicht verwenden und da der Internet Explorer teilweise Probleme mit XHTML zu haben scheint, fiel meine Wahl auf HTML 4.01 Strict. XTHML/XML wird kommen, keine Frage. Vorerst halte ich HTML Strict im Hinblick auf Kompatibilität und Interoperabilität aber für die bessere Lösung.
Das Design (Bilder, Buttons, Hintergrundfarben, Textormatierungen und Effekte) habe ich parallel entworfen. Ich gebe es zu: Es ist ein bisschen gewagt und wird sicher nicht den Geschmack von Jedem treffen - aber da man es ohnehin nicht Jedem recht machen kann und es meiner Meinung nach genug allerwelt-Websites gibt, bin ich zufrieden mit dem Ergebnis. Zur Erstellung habe ich den Micrografx Picture Publisher in den Versionen 6 und 10 benutzt sowie einige kleine Hilfsprogramme. Das ist eine suboptimale "Stückellösung" und ich habe mir für die Zukunft vorgenommen, mich näher mit Photoshop und GIMP zu beschäftigen, für den Moment war mir aber die Einarbeitung zu langwierig.
Als Texteditoren habe ich vim und den Texteditor des Dateimanagers "2xExplorer", der dem Windows-Editor ähnelt. Die beiden Editoren haben keine Syntaxmarkierung (z.B. für html). Jemandem, der diese Funktionalität wünscht, lege ich gedit (frei, für Linux) und UltraEdit 32 (für Windows) ans Herz. Ich persönlich war bisher das Arbeiten ohne Syntaxmarkierung gewohnt, werde demnächst aber auch ein wenig Neuland betreten, da dieses Feature prinzipiell recht praktisch ist.
Genaue Pläne für die Zukunft habe ich eigentlich nicht, das hängt auch sehr davon ab, wie stark frequentiert das Ganze sein wird. Irgendwann möchte ich eine Seite machen, die der User sich vom Design her in gewissem Umfang an seine Bedürfnisse und Wünsche anpassen kann. Nur lohnt sich soetwas bei geringer Frequentierung nicht wirklich. Ist viel los und kommt viel an Information rein oder sollten mal mehrere Personen unabhängig von einander Inhalte einpflegen, ist es auch durchaus denkbar, ein CMS (content-management-system) zu implementieren oder man könnte auch über die Einführung eines Wiki nachdenken. Steigt die Serverlast, werden spezielle Funktionalitäten notwendig oder erfordert dies eines meiner anderen Webprojekte, wird die Umstellung auf einen Rootserver interessant.
Wenn du einen Markup-Fehler (da schließe ich einfach mal ungünstiges Markup ein, da auch ich nicht perfekt bin...) entdeckt hast oder meinst, z.B. ein hilfreiches Codesnippet zu haben, schreibe mir eine eMail an fenta [at] rochelleswanson.net